Nils nennt mich “sein Faultier”, ich bevorzuge den Namen Koala.
Im Grunde läuft das aufs selbe hinaus: Koalas schlafen 20 Stunden am Tag und verbringen den Rest der Zeit mit Essen, meine Urlaubsbedürfnisse unterscheiden sich da irgendwie nicht grundlegend. Ab und an mal lesen ist nett, und mein Pflichtgefühl treibt mich dann durchaus öfter mal raus in die Straßen, um mir den Ort anzusehen, an den ich für viel Geld gereist bin.
Kennen das andere auch? Die ersten Tage im Urlaub – da bin ich einfach nuuuur müde. Der komplette Stress, der zu Hause im Alltag so da ist, der kommt raus und fordert Tribut. Mein Körper ist auf Erholungsmodus geschaltet (Bachelorarbeit? Kann man das essen?) und so verhalte ich mich auch.
Ich glaube, in ein paar Tagen werde ich energetischer. Zum Glück ist diese Phase unseres Urlaubs auf Entspannung getrimmt.
