Momentan recherchiere ich parallel zur BA-Arbeit noch für eine weitere, allerdings kurze, Hausarbeit. Ich sitze in einem Kurs über Poststrukturalismus (Definition für Nicht-Philologen: Alle Theorien, die sagen, dass sich eben nicht alles in ein Schema pressen lässt) und will dort ein Paper schreiben, und zwar zum Thema: “‘Eternal Sunshine of the Spotless Mind’ as a Deconstruction of a Love Story”.
Die Idee ist eigentlich ganz einfach: Ich will zeigen, dass dieser tolle Film sich nicht in ein Liebesfilm-Schema F pressen lässt. (Und dieser Film ist schön, verwirrend, rührend, lustig, verstörend… Alles auf einmal. Und man versteht ihn nicht, wenn man ihn nicht zu Ende ansieht.)
Für alle, die den Film nicht kennen, hier ein kurzer Trailer:
Und bei der Rercherche für dieses Paper (achja, und für das Referat zum gleichen Thema) bin ich über ein Video zum ersten Filmkuss gestolpert. Das 21sekündige Video war 1896 ein echter Skandal (zumal die Darsteller auch nicht die Schönsten sind), aber es ist echt süß, wie ich finde.

Schönes Beispiel ist auch der Film “Fight Club”. Der ist so einzigartig, dass er in kein Schema passt. Allein schon, weil man ihn 2x sehen _muss_ um ihn zu sehen. Die Buchvorlage wurde auch aus Rache geschrieben, weil der Verlag ein anderes Buch des Autors mit der Begründung es sei zu verwirrend ablehnte. Dann wollte er den mal zeigen was wirklich verwirrend ist, und hatte einen riesen Erfolg. Das Leben ist eben strange…
Na, da hast du dir ja einiges vorgenommen! Kann man dein “Paper” eventuell zu lesen bekommen, wenn’s fertig ist? Fänd’ ich spannend.
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Weiterhin viel Erfolg.