Kennt ihr noch das Gefuehl, dass man am letzten Tag eines Schuljahres hatte, wenn man wusste, dass einem eine ewig lange Zeit bevorsteht, ohne Schule, ohne Hausaufgaben, dafuer aber mit soviel Zeit, wie man nur moechte?
Willkommen in meiner Welt!
Ich hatte heute meinen letzten Arbeitstag, der allerdings ein wenig bloed war. Morgens, eine Dreiviertelstunde, bevor ich losgegangen waere, kam ein Anruf, dass ich erst um 17h kommen sollte… Und so schoen es ist, frei zu haben, (und so noetig der dreistuendige Nachmittagschlaf war), so tun doch fuenf Stundenloehne weniger einfach etwas weh – und ich fuehle mich, als sei ich irgendwie beschissen worden. Das war lange abgemacht, und dann gibt dieser Kerl meine Schicht lieber seiner Exfreundin. Na danke. Willkommen in meiner tuerkischen Soap-Opera.
Jedenfalls war ich dann den Tag ueber schlecht gelaunt und zeitweise geradezu mordlustig, ich glaube, mi Kundenfreundlichkeit von meiner Seite war das heute nix. (Und ja, ich weiss, dass das Scheisse war. Bin halt auch nicht immer lieb und nett.)
Ich war heute ganz sicher keine gute Version meiner selbst.
Trotzdem. Der Job ist ueberlebt und fuer meinen letzten Auslandsmonat habe ich frei, frei, frei! Reich bin ich nicht (Reisekasse ist immer noch ein trauriger Anblick, aber nicht mehr verzweifelt), aber fuers am Strand rumliegen in Broome, ein wenig Bummeln in Sydney (zumindest auf Paddy’s Market) und eine gute Zeit in Bangkok reichts.
Morgen und uebermorgen geniesse ich erstmal noch Perth – ein letztes Mal im Hare-Krishna-Restaurant essen, in den King’s Park und fuer einige Leute hier lecker pseudo-franzoesisch kochen.
